von Damian Meier | Feb. 15, 2026 | Unternehmerstory
💡 Die Gründungsgeschichte von änny: Wie prinzipientreue Haltung zum erfolgreichsten Geschäftsmodell wird
In einer Welt, die auf schnelle Profite und geplante Obsoleszenz ausgerichtet ist, erscheint die Entscheidung für Langlebigkeit, pädagogischen Wert und radikale Nachhaltigkeit auf den ersten Blick widersinnig. Doch genau diese prinzipientreue Haltung macht die Gründungsgeschichte von änny Lernspielmöbel so faszinierend. Wir beleuchten die wichtigsten Lektionen von Alina Gaidies, Gründerin von änny, und zeigen, wie ihre tiefe persönliche Überzeugung zum Motor eines Geschäftsmodells wird, das auf den ersten Blick gegen alle „gängigen Regeln“ verstößt.

*Das Bild ist ein Produkt-Prototyp
1. Das Fundament: Gegen den Strom mit klarer Überzeugung
Alina (27) stammt aus der Nähe von Wolfsburg, dem Epizentrum der deutschen Automobilindustrie. Sie beschreibt eine Umgebung, die komplett auf Sicherheit, Konzernkarrieren und klare Strukturen ausgelegt ist – das genaue Gegenteil von einer risikoreicheren Gründung. Das kulturelle Kontrastprogramm und eine Art innere Bestätigung erlebte sie im Studium und vor allem im Auslandssemester in Tel Aviv. Dort spürte sie bei allen widrigen Umständen vor Ort die Atmosphäre des „einfach mal Machens“, was sie darin bestärkte, ihren eigenen, prinzipientreuen Weg zu gehen.
- Prinzipientreue Umkehr: Während Business-Berater ihr zum „billig machen“ und „schnell skalieren“ rieten, entschied sie sich, in beinahe jedem Punkt das Gegenteil zu tun.
- Die Motivation: Ihre Haltung ist: „Jetzt erst recht!“ – eine persönliche Widerstandsfähigkeit, die zum Motor für das gesamte Projekt wird.
- Finanzielle Beharrlichkeit: Das Projekt wurde geduldig gebootstrapped ohne Fremdkapital, finanziert durch ihre Nebentätigkeit als Freelancerin.

2. Die Innovation: Langlebigkeit durch Ingenieurskunst
Das Produkt änny musste diese starke Vision einlösen. Es ist weit mehr als nur ein schönes Möbelstück; es ist ein hochintelligentes Baukastensystem, das Kinder dazu animiert freie neue Welten zu bauen. Der Kern der Innovation ist eine von Alina patentierte Möbelverbindung. Diese ist so konstruiert, dass Kinder ab drei Jahren selbstständig stabile Möbel bauen können. Die Verbindung nutzt ein Klemmsystem, das Abnutzung verhindert, da es keine Schrauben gibt, die überdreht werden können. Die technische Lösung ermöglicht erst die pädagogische Philosophie dahinter: „Das völlig freie, kreative Spiel“. Gibt man den Kindern nur die Bauteile, spielen sie stundenlang und es entstehen Erfindungen wie ein Schwingstuhl, auf die Alina selbst nie gekommen wäre.

3. Die Konfliktzone: Wenn die Bürokratie Innovation ausbremst
Dieser prinzipientreue Ansatz trifft auf ein absurdes Hindernis, das sich fast wie ein skurriles Theaterstück anfühlt und zahlreiche Unternehmer/-innen vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen nur zu gut kennen: Die deutsche Bürokratie. Das Problem: änny ist ein Hybridprodukt (Spielzeug und Möbel zugleich).
- Normen-Paradoxon: Da änny in mehrere Kategorien fällt, muss das Produkt die Normen für alle erfüllen.
- Der Widerspruch: Das Regelwerk sieht einen solchen multifunktionalen Fall nicht vor, weshalb sich einige der über 100 DIN-Normen für Spielzeug und Möbel gegenseitig widersprechen.
- Die Kosten: Allein die Kosten für notwendige Zertifizierungen (u.a. CE-Zertifizierung) schätzt sie auf 50.000 bis 60.000 Euro.
- Ethik über Abkürzung: Alina lehnt die Nutzung von Schlupflöchern wie dem wertlosen China-Exportzeichen natürlich kategorisch ab, da dies ihrer Philosophie widersprechen würde. Als motivierte Unternehmer/-in fühlt sie sich bei diesem Thema allerdings dennoch von der EU alleine gelassen.

4. Die Strategie: Vom Erlebnis zum Marktwachstum
Entgegen vieler wirtschaftlicher Marktmechanismen. Wenn das Produkt qualitativ ewig hält, wie lässt sich dann ein nachhaltiges Geschäft aufbauen? änny setzt nicht auf Ersatz, sondern auf Erweiterung. Anstatt kurzlebigen Konsum zu fördern, schenken Eltern und Freunde Erweiterungssets für das bestehende änny-System. Das Kind wächst, das Möbel wächst mit. Alina meidet das aggressive Hyper-Scaling und setzt auf eine langsame, organische Markteintrittsstrategie. änny fokussiert sich zunächst auf den B2B-Bereich. änny soll über ein Abo-Modell in Cafés, Arztpraxen und Kitas präsent sein, um dort in einer entspannten Umgebung erlebt zu werden. Die Strategie verlangt also langes Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit. Tugenden die vielen Menschen im Jahr 2025 schwer fallen. Alina aber glaubt an die Kraft der langfristigen Wirkung.

*Das Bild ist ein Produkt-Prototyp
5. Die Macht des „Warums“: Die Basis der Resilienz
Die Geschichte von änny wird bisher stark von der inspirierenden, persönlichen Widerstandsfähigkeit Alinas geprägt. Die Resilienz, die sie als Teenagerin brauchte, um zu sich selbst zu stehen, ist dieselbe, die sie heute benötigt, um zu ihrer langfristig wirksamen Geschäftsvision zu stehen. Diese Resilienz ist vor allem dann möglich, wenn das TEAM das eigene „Warum“ im Unternehmen sehr klar kennt. Ein klares „Warum“ ist der Kern für das nötige Durchhaltevermögen, um gegen Widerstände wie die Bürokratie bestehen zu können. Mitarbeitende die wissen wofür Sie die anstrengende lange Reisen bestreiten, können die Herausforderungen der Bürokratie ertragen und langfristig überwinden. Alina hatte in ihrem Leben bereits einmal das Glück, dass sie wertvolle (am Ende positive) Erfahrungen sammelte, wenn es darum ging zu sich und zu ihrer Sexualität zu stehen. Diese Erfahrung hilft ihr nun auf der unternehmerischen Ebene.
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6. Der Blick nach Vorn: ännys Zukunftsvision
Alina und ihr Team haben trotz der immensen bürokratischen Hürden eine klare Vision für die kommenden Jahre. Sie sind angetrieben von der Mission, Innovationen voranzutreiben und nachhaltige Produkte zu entwickeln, die die Welt verändern.
änny möchte in Zukunft:
- Zertifizierungen meistern: Die größte und unmittelbarste Herausforderung ist die Finanzierung und das Bestehen aller nötigen, kostenintensiven Lizenzen und Zertifizierungen.
- Firmierung abschließen: Die Umwandlung des Projekts in eine Firma ist der nächste notwendige Schritt, auch um externe Investoren ansprechen zu können.
- Langsam, organisch wachsen: Statt schnellem Wachstum plant änny eine schrittweise Expansion, um die Philosophie und Qualität zu sichern.
- Städte erobern: Der Plan sieht vor, 2026 in Augsburg zu starten (mit 25 festen Plätzen), gefolgt von München 2026 / 2027, um den Trend anschließend aufs Land überschwappen zu lassen.
Die Geschichte von änny zeigt: Der mutigste Weg ist oft der wertebasierteste.

*Das Bild ist ein Produkt-Prototyp
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Möchtest du diese wertebasierte Innovation im Kindermöbel-Markt unterstützen? änny nimmt gerne Vorbestellungen unter der folgenden E-Mail-Adresse entgegen: anny.startup@gmail.com
Das BusinessLearning aus dieser Geschichte:
- Traue Dich deinen Prinzipien (argumentativen Überzeugungen) treu zu bleiben, auch wenn der Strom Dir manchmal etwas anderes signalisiert.
- Arbeite dich durch den großen Bürokratiedschungel wenn es sich am Ende lohnen könnte.
- Wachse je nach Geschäftsmodell bewusst langsam durch Bootstrapping, sorge allerdings für eine langfristige Wirkung
- Achte auf ein gemeinsames „Warum“ und kommuniziere es klar und regelmäßig in deinem TEAM.
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Hi liebe KYNB-Community, ich bin Damian und arbeite als freier Redakteur für Optimize & Inspire. Ich liebe es Euch die inspirierenden Unternehmer/-innen Geschichten präsentieren zu dürfen und bin gespannt welche tollen Persönlichkeiten hier in Zukunft noch zu entdecken sind. Viel Spaß beim Entdecken unserer KYNB-Beiträge.
von Damian Meier | Dez. 10, 2025 | Unternehmerstory
Fairtrade–Schokolade in nachhaltiger Verpackung: Wie entstand SchokoSchatz?
Vor wenigen Jahren war Bettina Winkler auf einer Kinder-Geburtstagsfeier, bei der es massenweise Schokogeschenke in Plastikverpackung gab. Sie war enttäuscht darüber, wie viel Müll bei solchen Süßigkeiten eigentlich entsteht und dachte sich: Das kann ja wohl nicht wahr sein! Also entschloss sie sich, sich nach Alternativen auf dem Markt umzuschauen. Schnell musste sie allerdings feststellen, dass es kein Produkt gibt, das ihre Vorstellungen von Fairtrade Schokolade in nachhaltiger Verpackung für Kinder erfüllt. So kam ihr die Idee, eigene Schokoprodukte mit kleinen Geschenken für die junge Generation herzustellen: SchokoSchatz war geboren.

Diese Werte & Visionen hat Gründerin Bettina Winkler
Um ein eigenes Produkt auf den Markt zu bringen, hinter dem Bettina Winkler auch selbst steht, sind ihre eigenen Werte & Visionen von Bedeutung. Ihr ist es wichtig, dass sie alle am Prozess Beteiligten fair behandelt. Deswegen will sie auf Fairtrade zurückgreifen und Verpackungsmaterialien verwenden, die der Umwelt nicht schaden. Der Schutz der Natur soll aber auch beim Produkt selbst beachtet werden. So sollen die kleinen Geschenke von SchokoSchatz nicht nur langfristig für Freude bei den Kindern sorgen. Vielmehr sollen sie auch keine ökologischen Schäden verursachen, falls sie doch einmal verloren gehen.
Bettina sieht im Schenken von Schoko-Überraschungen zudem einen Bildungsauftrag bei den Schenkenden. Ihr ist es wichtig, dass man nichts mit der Einstellung verschenkt oder dabei den Eindruck vermittelt, es wäre ein Wegwerfprodukt.
Bettina Winkler ist überzeugt davon, dass man als Unternehmer/-in den Grundsatz verfolgen muss, bei der Herstellung seiner Produkte nachhaltig zu agieren.
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Die Anfänge des Unternehmens
In der Startphase ihres Unternehmens SchokoSchatz waren die Erfahrungen aus Bettinas vorherigem beruflichen Werdegang sehr hilfreich. Sie arbeitete unter anderem im E-Commerce und hat dabei bereits Erfahrungen in der Selbstständigkeit sammeln können, indem sie Unternehmen und Start-ups beraten hat. Dieser Blick von außen ermöglichte ihr auch eine gute Einschätzung, welche Dinge man besser machen könnte.
Doch trotz ihres bereits erworbenen KnowHows konnte sie ihre Familie zunächst nicht von der Idee, ein Schoko-Startup zu gründen, überzeugen. Nur ihr 6-jähriger Sohn war begeistert, er „war Feuer und Flamme“, wie sie selbst sagt. Die weiteren Familienmitglieder musste Bettina Winkler erst noch für sich gewinnen.
Da sie zuvor noch keine Erfahrungen mit der Schokoladenproduktion gemacht hatte, musste sie sich viel Zeit für die Recherche nehmen und sich aktiv und offen nach Hilfe umschauen.
Die Startphase verlief für Bettina unter dem Motto „Unglaublich viel Neues lernen“. Damit meint sie das Wissen, das sie sich aneignen konnte und musste.
- Welche Schokolade ist geeignet?
- Was muss ich als Unternehmerin zum Thema ‚Fairtrade‘ wissen und berücksichtigen?
- Was muss ich bei ‚Bio‘ beachten?
- Wie werde ich Händlerin?
- Wer kann mir weiterhelfen?
- Auch die Suche nach einer plastikfreien Verpackung war für Bettina ein umfangreicher Prozess.
Als das Grundgerüst stand, ging es an die Entwicklung eines Prototyps. Mit diesem machte sich die Gründerin auf die Suche nach Händlern. Und das ist gar nicht so einfach, wenn man in einer Branche noch keinen Namen hat, wie Bettina betont. Erste große unternehmerische Erfolge gelangen SchokoSchatz dann in den Weltläden. Diese sind aufgrund der Fairtrade-Zertifizierung von Bettinas Schokolade als Verkaufsstelle prädestiniert. In dieser Zeit konnte sie auch einen Großhändler von ihrem Produkt überzeugen. Für den weiteren Vertrieb war dieser eine große Hilfe.

Der Absprung des Großhändlers als große Herausforderung
Gleichzeitig brachte der Großhändler dem neuen Unternehmen aber auch die erste große Herausforderung und ein wichtiges Learning. 2025 sprang dieser nämlich ab und machte Bettina deutlich, wie riskant die Abhängigkeit von einem einzigen Partner ist. SchokoSchatz machte sich also auf die Suche nach neuen Partnern und verkauft inzwischen an mehrere hundert Händler direkt. Dazu gehören Spielzeuggeschäfte und Unverpackt- oder Bio-Läden. Aber auch Supermärkte spielen in den Überlegungen zum Vertrieb eine Rolle. Diese können dabei helfen, die für den Erfolg des Start-ups wichtige Masse an Produkten zu verkaufen. Nur über spezialisierte Bio- oder Fairtradegeschäfte gestaltet sich das nämlich schwierig.
Eine weitere Herausforderung sieht Bettina Winkler in der Finanzierung und dem Cashflow-Management. Zum einen ist es je nach Lebenssituation schwierig, als Start-up an finanzielle Unterstützung zu gelangen. Zum anderen bringt die Produktionsweise von SchokoSchatz Herausforderungen mit sich. Die Produkte müssen Monate im Voraus produziert werden. So wird die Schokolade im Sommer produziert, wenn sie sich schlechter verkauft. In den Handel kommt sie dann erst im verkaufsstarken Winter.
Bettina Winkler ist sich sicher, dass in der weiteren Unternehmensgeschichte neue Probleme und Herausforderungen kommen werden. Gleichzeitig ist sie aber überzeugt, auch für diese Lösungen zu finden. Mit einem anderen gedanklichen Grundsatz könne sie ja gleich wieder mit SchokoSchatz aufhören. Und das ist nicht einfach so daher gesagt. Bettina macht deutlich, wie wichtig eine realistische Einschätzung von Schwierigkeiten und Herausforderungen ist, wenn man ein Unternehmen gründet und führt. So etwas kann immer passieren, mit der richtigen Einstellung kann man aber viel erreichen.
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Was bedeutet eigentlich „Erfolg“?
Bei der Frage nach dem „Erfolg“ betont Bettina, wie unterschiedlich man den Begriff definieren könnte. Als Gründerin habe sie eine andere Sichtweise auf Erfolg als bei einem Job im Angestelltenverhältnis. Für ihr Start-up sieht sie einen Erfolg, wenn SchokoSchatz eine größere Sichtbarkeit und mehr Relevanz erhält. Das geschieht durch Kundenrezensionen, aber auch durch neue Händlerbestellungen. Und auch jeder Messeauftritt ist ein Erfolg, weil SchokoSchatz dort mit Kunden und Händlern in Kontakt kommen kann. Diese Feedbackmöglichkeiten sind für Bettina Winkler der wichtigste Erfolgsfaktor. Sie nutzt die Rückmeldungen als Indikator dafür, ob SchokoSchatz mit den Ideen auf dem richtigen Weg ist.
Auch Auszeichnungen können zum Erfolg beitragen. Bettina Winkler sieht in ihnen vor allem ein gutes Marketing-Werkzeug, mit dem man „angeben“ kann. Selbstverständlich freut sie sich trotzdem über Auszeichnungen wie den zweiten Platz bei den Fairtrade Awards 2024. Schließlich honorieren solche Preise auch die geleistete Arbeit.
Neben den Preisen können auch Siegel eine wichtige Rolle für den Erfolg spielen. Genauer gesagt vor allem diejenigen, die der Zielgruppe wichtig sind. Allerdings bringen Siegel auch ein Problem mit sich. Die große Anzahl an unterschiedlichen Siegel-Anbietern und Vergabemethoden sorgt dafür, dass die Kunden schnell den Überblick über die Aussagekraft der verschiedenen Aufkleber verlieren.
Letztendlich ist es ihr wichtig, Erfolg zu haben. Damit meint sie aber nicht nur, gutes Geld zu verdienen (für ein Unternehmen ist das natürlich wichtig), sondern auch, ein zufriedenstellendes Leben führen zu können.

Betrachtet man das Team hinter SchokoSchatz, sieht man, was man auch allein leisten kann. Bettina Winkler führt das Start-up nämlich ohne feste Mitarbeiter/-innen. Ihr ist es wichtig, alle Kernprozesse in der Hand zu halten. Mit Blick auf die Finanzierung sei es auch leichter zu kalkulieren, wenn man mit externen Dienstleistern arbeite. Dennoch sieht Bettina mittelfristig einen Bedarf an Mitarbeitern, die sich um die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten kümmern können.

Wie kommuniziert man am besten mit Kunden und Händlern?
Die Kommunikation komme nämlich dadurch, dass sie allein arbeitet, oft zu kurz. Bettina nutzt natürlich dennoch viele verschiedene Wege, um diesen herausfordernden Punkt anzugehen. So verschickt SchokoSchatz Newsletter an Kunden und Händler, ist auf B2B-Messen anzutreffen und nutzt verschiedene Social-Media-Plattformen. Dazu gehört nicht nur LinkedIn, sondern auch Instagram. Dort schreibt Bettina regelmäßig kleinere Händler an und baut so den ersten Kontakt auf. Zudem können ihr Händler über ein Kontaktformular auf der Website schreiben.
Um große Partner zu gewinnen, geht aber nichts über die persönliche Interaktion. So habe man als Start-up die besten Chancen, andere von sich als Unternehmer oder Unternehmerin zu überzeugen. Allerdings betont Bettina, dass dieser Weg eben auch der zeit- und kostenaufwendigste ist.

Die Zukunft von SchokoSchatz
Trotz der verschiedenen Herausforderungen, Bettina Winkler ist dabeigeblieben und verkauft weiter ihre SchokoSchätze. Ihr großes unternehmerisches Ziel ist es, mittelfristig 1 Million SchokoSchätze pro Jahr zu verkaufen.
Gleichzeit will sie aber auch ihr Produktportfolio erweitern. So können die Edelsteine, die sich in den SchokoSchätzen finden, auch ohne die Schokolade in Upcycling-Säckchen gekauft werden.
Neben dem SchokoSchatz gibt es inzwischen auch den BadeSchatz. Hierbei handelt es sich um eine Badekugel mit einer kleinen Überraschung. Man darf gespannt sein, welche Ideen Gründerin Bettina Winkler noch kommen werden.

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Hi liebe KYNB-Community, ich bin Damian und arbeite als freier Redakteur für Optimize & Inspire. Ich liebe es Euch die inspirierenden Unternehmer/-innen Geschichten präsentieren zu dürfen und bin gespannt welche tollen Persönlichkeiten hier in Zukunft noch zu entdecken sind. Viel Spaß beim Entdecken unserer KYNB-Beiträge.